Sandra und Julian kamen eine Stunde später als erwartet am Emdener Aussenhafen an. Zu spät um wie gedacht nach Termunterzijl zu verholen. So begannen wir unsere gemeinsame Reise mit einem ausgedehnten Abendbrot und der Reparatur des Verklickers, der bei frischem Wind auf der Stecke von Wangerooge nach Norderney zum Teil verlorenging. Mit Bergeschlaufe und Lifebelt improvisierten wir einen bequemen und sicheren Bootsmannstuhl, in dem Sandra zum Masttop „vorgeheißt“ wurde.D ie Reparatur gelang mit Bordmitteln, und mit tadellosem Windanzeiger planten wir den ersten Feiertag.

Mit ablaufenden Wasser gegen halb vier am Morgen verließen wir das Clubhausschiff Engelke des EYC. Bei Wind aus SW um 2 bis 3 erreichten Wir Borkum nach vier Stunden, rechtzeitig vor Einsetzen des einladenden Stromes, der im Ranzelgat mit mehr als zwei Knoten in Südwestrichtung  strömt.Segel bergen und klarschiff im Burkanahafen!

Der auffrischen Wind und die aktuelle Mondphase versprachen einen hohen Wasserstand, aber die angekündigten Schauerböen kannten zur Vorsicht. Die Genoa wurde gegen die Arbeitstock getauscht und das Großsegel zum Einbinden eines Reffs vorbereitet.

So verließen wir mit frischer Brise von Achtern den schützenden Hafen um mit gut ziehenden Segeln und unter fortwährendem Schiffen des Großsegel binnen einer Stunde über Das Borkumer Wattfahrwasser die Osterems und Memmertbalje zu erreichen. Bis 16:30 Uhr wollten wir Juist erreichen. Die fortwährendem Schauerböen und der nun schon starke Wind ließen uns das erste Reff Einbinden und wir den achterlich anfallenden Wellen surfen, wodurch wir mir 8,5 K gen Osten flogen.

Wir steuerten in das Juister Wattfahrwasser ein, als bei halbwindkurs der Winddruck die Fock durch das Jnterliek auf einem Viertel Meter unter einem scharfen Geräusch aufreissen ließ. Mit gebrochenem Vorsegel und mit Motorunterstützung setzten Wir die Fahrt nun hart am Wind fort und gelangten bald unter schier unerschöpflichen Güssen von Gischt in Hafenzufahrt und Fährhafen, in dem die rjhrde Fähre auf der W-Seite den richtigen Schutz zun Bergen des Segels und klarmachen zum Anlegen bot. Um 17:00 Uhr lagen wir fest und ruhig am mittlerem Schlängelt und Genossen trockene Kleidung, warme Dusche, und auch ein Bier! 

Wie seltsam kam es uns im gemeinsamen Gespräch doch vor, als wir uns dabei ertappten von zwei gemensam gesegelten Tagen zu sprechen. Es waren doch gerade einmsl 16 Stunden vergangen, zu viel erlebtes für einen Tag vielleicht! 😋

Zwei Tage in Einem
Markiert in:                

Ein Gedanke zu „Zwei Tage in Einem

  • 2016-07-09 bei 22:21
    Permalink

    Mensch da habt ihr aber echt viel erlebt! Gut, dass die Argo es auch mit gerissener Fock und Motor gegenan geschafft hat.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: